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By Alois Reutterer

ISBN-10: 3534112393

ISBN-13: 9783534112395

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Möglicherweise hätte es überhaupt kein höheres Leben (und folglich auch den Menschen nicht) gegeben, sondern nur primitve Organismen. Die Evolution des Lebens stellt sich so dar als Antwort auf die Herausforderung durch kosmische Katastrophen. Jedenfalls ist eines sicher: Wir müssen das Bild von einer langsamen kontinuierlichen Evolution des irdischen Lebens aufgeben zugunsten einer o sprunghaen Entwicklung. Die Fossilien belegen einen häufigen Wechsel von sprunghaen Entwicklungs-schüben, in denen eine Vielzahl neuer Arten und Gattungen gleichzeitig entstanden war, und von langen Zeiten der Stagnation, die nur noch wenig Veränderung brachten.

Gerade diese Behauptung der Evolutionstheoretiker aber war vermutlich das eigentliche Ärgernis für ihre Gegner. Nicht so sehr die ese von der Abstammung des Menschen aus dem Tierreich, sondern vielmehr die seiner Zufallsentstehung erregte bei den eologen Anstoß – und tut dies auch heute noch vielfach. Doch es bleibt dabei: Die Annahme, Evolution vollziehe sich zielgerichtet, ist eine metaphysische Spekulation und kann jedenfalls aus den vorliegenden Fakten nicht extrapoliert werden. Allerdings kann man die sich entwickelnde Biosphäre auffassen als ein Supersystem von Regelkreisen.

Die Annahme einer treibenden Kra, eines »elan vital« ist daher überflüssig. Evolution bedeutet ein Ineinandergreifen von immer komplexer werdenden Regelkreisen. (Diese ese wurde übrigens – die Systemtheorie von heute vorwegnehmend – vom Autor bereits 1963 aufgestellt [vgl. ) J (1982): „Evolution ist nicht nur in ihren vergänglichen Produkten, sondern auch in den von ihr entwickelten Spielregeln noch offen. “ Eine wichtige Rolle spielt auch die Tendenz der Materie, immer 34 kompliziertere Strukturen aufzubauen (Selbstorganisationstendenz).

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