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By Mirjam von Felten

ISBN-10: 3810027146

ISBN-13: 9783810027146

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage, wie Jugendliche Gewalt wahrnehmen beziehungsweise was once sie unter Gewalt verstehen. Mittels qualitativer und quantitativer Forschungstechniken wurden 462 Basler SchülerInnen der eight. Klassen befragt. Die Analysen legen dar, wie sich die Gewaltperzeption der weiblichen von jener der männlichen Jugendlichen unterscheidet und welche Rolle der Bildungsdifferenz zukommt. Ergänzt wird die Studie durch Analysen selbstberichteter Gewalterfahrungen der Jugendlichen:
Inwiefern lassen sich in den Täter- und Opfererfahrungen spezifische Wahrnehmungsmuster ausmachen?

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Als letzter Schwerpunkt kann der Problemkreis Gewalt von und unter Jugendlichen genannt werden. Dieser Problemkreis ist nicht neu, werden doch Probleme mit der Jugend seit der Antike, als die Jugendphase erstmals "geschaffen" wurde, im gesellschaftlichen Kontext artikuliert (vgl. 1). Gegenwärtig findet eine Auseinandersetzung um die Gewalt in der Schule, bei Sportveranstaltungen (Hooliganismus) und die fremdenfeindliche Gewalt jugendlicher Subkulturen statt. Zwischen den einzelnen Schwerpunkten lassen sich Überschneidungen und Querverbindungen herstellen, insbesondere bei der Diskussion um die Ursachen.

46 Im Anschluss an die Darstellung eines Fallbeispiels folgten jeweils die Fragen a) ob sie auch so reagieren würden wie die jeweiligen Jugendlichen, b) ob sie die jeweilige Reaktion des/der Jugendlichen in Ordnung fanden und c) wie sie den/die Täter/in bestrafen würden. Damit ließen sich weitere Dimensionen der Gewaltperzeption wie Gewaltreaktions-, Legitimationsund Bestrafungsbereitschaft eruieren. Durch die Berücksichtigung des situativen Kontextes und der Darstellung einer konkreten Gewalthandlung konnte der Einfluss unterschiedlicher Vorstellungen vermindert werden.

Ein solches Vorgehen hat den Vorteil, dass unterschiedliche Assoziationen, welche der Begriff Gewalt hervorruft, erfasst werden können. Allerdings handelt es sich hier um gebundene Assoziationen, das heißt, die Eigenschaften werden vorgegeben. Dies bedingt, dass sich die Charakterisierung von Gewalt auf die aufgeführten Adjektive beschränkt und keine Typisierungen der Befragten selbst erfasst werden. Ein weiterer Nachteil dieses standardisierten Verfahrens besteht darin, dass der Begriff Gewalt durch die Vorgabe von Adjektiven und losgelöst vom situationsspezifischen Kontext abstrakt bleibt, was eine Einschätzung erschwert.

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